Sonderförderung für Raumheizgeräte

Bis zu € 1.500 Landesförderung für schadstoffarme Raumheizgeräte. Rechtzeitig zu Beginn der neuen Heizsaison fördert das Land Tirol den Austausch alter Raumheizgeräte

mit bis zu 1.500 Euro. Die Förderung wird für den Ersatz eines mindestens zehn Jahre alten Holz- oder Kohleofens durch einen modernen, umweltfreundlichen Pellets-, Scheitholz- oder Kachelofen gewährt. 

Laut Erhebungen der Statistik Austria werden tirolweit etwa 40 Prozent der Hauptwohnsitze mit Holzbrennstoffen beheizt. Geschätzte 100.000 Einzelöfen sind in den Tiroler Haushalten in Betrieb. Holz-Einzelfeuerungen tragen allerdings durch falsches Heizen, veraltete Öfen sowie der Verwendung von nassem Brennstoff wesentlich zur Schadstoffbelastung in Tirol bei.

Richtiges Heizen trägt wesentlich zur Verbesserung der Luftqualität in Tirol bei.

Technische Voraussetzungen
Das neue Raumheizgerät muss mit einer automatischen Verbrennungsluftregelung ausgestattet sein und über Typenschein die Einhaltung eines entsprechenden Wirkungsgrades sowie bestimmter Emissionsgrenzwerte nachweisen. Zu beachten ist auch, dass für die automatische Verbrennungsluftregelung ein Stromanschluss sowie eine gesonderte Luftzufuhr erforderlich sein können.

Was ist noch zu beachten?

  • Die Förderung gilt ausschließlich für Zusatzheizungen.
  • Der Anschluß hat über einen Fachbetrieb (Rauchfangkehrer) zu erfolgen.
  • Die ordnungsgemäße Entsorgung ist von einem befugten Entsorgungsunternehmen oder vom übernehmenden Recyclinghof zu bestätigen.

 

Abwicklung über Wohnbauförderung
Der nicht rückzahlbare Einmalzuschuss ist einkommensunabhängig und beträgt maximal 1.500 Euro. Das Gesamtfördervolumen ist begrenzt und wird nach Maßgabe der zur Verfügung stehenden Mittel gewährt. Wer den Austausch eines alten Raumheizgerätes plant, sollte deswegen rasch einreichen.
Förderansuchen können bei der Abteilung Wohnbauförderung des Landes, den Wohnbauförderungs-stellen in den Bezirkshauptmannschaften sowie im Stadtmagistrat Innsbruck eingereicht werden. Die Förderabwicklung erfolgt in Anlehnung an die Wohnhaussanierungsrichtlinie.