so fährt tirol 2050

Elektromobilität und alternative Mobilitätslösungen

Auto - Bus Mobilität Grafik


Ist Mobilität Verkehr?

Mobilität bezeichnet die Beweglichkeit.
Sie ist die Möglichkeit oder die Bereitschaft zur Befriedigung von
Bedürfnissen durch Raumveränderung.

Verkehr beschreibt die Bewegung.
Er macht die konkrete Umsetzung der Mobilität möglich.
Verkehr macht Mobilität sichtbar.
Verkehr entsteht also, wenn wir von der Erfüllung unserer Bedürfnisse
(Wohnen, Arbeiten, Einkaufen, Freizeit…) räumlich getrennt sind.



Mobilität und TIROL 2050 energieautonom

Mobilität ist ein zentrales Bedürfnis für den Menschen und gleichzeitig die größte Herausforderung für den Klimaschutz in Tirol.


43 Prozent der Energie brauchen wir im Verkehrssektor. Wollen wir TIROL 2050 energieautonom schaffen, liegt in diesem Sektor viel Arbeit vor uns.


Der Wandel in der Mobilität ist deshalb einer der Kernbereiche, der Vision von TIROL 2050 energieautonom. Jeder und jede TirolerIn kann aktiv zur Erreichung dieses Wandels beitragen.

Ein Beispiel:

Ich muss zur Arbeit!
Um dieses Bedürfnis zu befriedigen muss ich aufstehen und den Ort wechseln. Es entsteht Verkehr. Wenn ich nach nebenan zum Schreibtisch gehe, wird wenig Verkehr entstehen, etwas Fußverkehr nicht mehr. Muss ich aber in die 20 km entfernte Stadt, wird etwas mehr Verkehr entstehen. Je nachdem wieviel Platz mein Verkehrsmittel einnimmt.

Und noch ein Beispiel:

Ich habe Hunger!
Gehe ich in den Garten und koche mir dann eine leckere Gemüselasagne, oder fahre ich mit dem Fahrrad zum Gasthaus um die Ecke und esse ein frisches Beuschel, oder fahre ich vielleicht in die nächste Stadt und esse Sushi? Meine Entscheidung verursacht unterschiedlich viel Verkehr, denn nicht nur ich, auch mein Essen muss zuerst von A nach B.

Modal Split in Tirol

Das Mobilitätsverhalten stellt sich im Jahr 2011 und 2020 wie folgt dar.
Ziel ist, den Anteil des Umweltverbundes weiter auszubauen und den PKW Verkehr zu reduzieren.

Verkehrsaufkommen im Personenverkehr nach benutztem Verkehrsmittel, 2011 (in %)
Österreichische Bevölkerung ab 6 Jahren, ohne Urlaubsreiseverkehr bzw. Fernreisen
Quelle: Amt der Tiroler Landesregierung, 2011

Zu Fuß

Bleibe aktiv !

Zu Fuß gehen, steht sowohl am Anfang als auch Ende eines jeden Weges. Denn auch zum Fahrrad, zum Auto oder auch zum öffentlichen Verkehr müssen wir immer zuerst gehen. "Zu Fuß gehen" ist somit die grundlegend wichtigste Verkehrsart und bildet gemeinsam mit dem Radfahren, eine aktive Form der Mobilität.

So schaut's aus!

Im Durchschnitt gehen wir täglich 1.400 Schritte. BriefträgerInnen, KellnerInnen oder auch Eltern mit kleinen Kindern bringen es auf 12.000 bis 18.000 Schritte. Regelmäßiges, wenn möglich tägliches Gehen hat Einfluss auf unsere physische als aus psychische Gesundheit.

Gut für die Gesundheit

Wir TirolerInnen lieben das zu Fuß gehen. Eine Wanderung hier, eine Joggingrunde da, es hält uns in Schuss und ist gut für unsere Gesundheit.
Sofern wir uns in unserer Freizeit zu Fuß bewegen, machen wir es gerne. Im Alltag oder im Berufsleben sieht die Sache da ein wenig anders aus: 20% unserer PKW Fahrten sind unter 2 km lang, ein kurzer Spaziergang quasi. Wir sollten den Alltag etwas sportlicher sehen.

So wär's gut!

Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt 10.000 Schritte bzw. mindestens 1 Stunde täglich zu gehen. Dies entspricht je nach Schrittlänge und –tempo einer Wegstrecke von 5 bis 8 km Länge.

Zum Vergleich: Vom Innsbrucker Hauptbahnhof  bis zum Goldenen Dachl sind es etwa 1 Kilometer, ca. 1.400 Schritte oder 10 Minuten Gehzeit ...

fahrrad

Wolke - Grafik Tirol 2050

Täglicher Gebrauch

Für den alltäglichen Gebrauch werden auch immer öfter Lastenräder und Fahrradanhänger eingesetzt. Viele der Lastenräder gibt es auch mit Elektromotor – damit es selbst mit großer Beladung – leicht und flott – geht. Eine Übersicht was das Fahrrad alles kann gibt es hier:

Transportwunder Fahrrad

Wenn ein Lastenrad erst einmal nur für einen Tag gebraucht wird, bietet folgende Initiative in Innsbruck eine Leihmöglichkeit:

LARA - Lastenradkooperation Innsbruck

Öffentlicher Verkehr

Wann fährt der nächste Bus, der nächste Zug?

motorisirter individualverkehr

anspprechpartner

Anja Obererlacher


>> So fährt TIROL 2050
>> Standortagentur Tirol Management GmbH

Email: anja.obererlacher@standort-tirol.at 
Tel.:   0512 57 62 62 (12)

René Schader


>> So fährt TIROL 2050
>> Energie Tirol

Email: rene.schader@energie-tirol.at 
Tel.:   0512 58 99 13 (33)