OSTERN – EIN FEST NACHHALTIGER BRAUCHTÜMER

Ob süße Schokohasen oder salzige Ostereier, ob buntes Osternest oder feierliches Osterlamm – mit ein wenig Anstrengung geht das alles auch nachhaltig.


Die Fastenzeit neigt sich dem Ende zu und nach dem bewussten Verzicht freuen sich viele auf die (kulinarischen) Brauchtümer rund um die Ostertage. Ob süße Schokohasen oder salzige Ostereier, ob buntes Osternest oder feierliches Osterlamm – mit ein wenig Anstrengung geht das alles auch nachhaltig.


Osternest selber basteln und vernaschen
So kann man sein Osternest mit natürlichen Materialien selbst gestalten und ohne schlechtes Gewissen vernaschen – übrig bleiben dann nur die Eierschalen, aber kein überfüllter Mülleimer. Mit etwas Kreativität wird aus Zweigen und Moos, Holzwolle oder Heu ein hübsches Osternest. Wenn du es bunt magst, kannst du das Nest noch bemalen oder mit bunten Bändern und getrockneten Blüten verzieren. Noch einfacher geht es, wenn du alte Keramikgefäße oder Tontöpfe verwendest und diese mit Weidentrieben umwickelst oder bunten Bildern beklebst – Filz, Wolle und Servietten eignen sich hier zur Deko besonders gut. Die Gefäße können hinterher als Blumentöpfe verwendet werden (siehe Bastelanleitung weiter unten).

Es gibt aber auch einfache Wege um ein vollständig essbares Osternest zu basteln. Zum Beispiel aus Kresse oder Germteig, angerichtet in einer flachen Schale oder einer dekorativen Platte. (Das Rezept gibt es weiter unten).

Bio-Schokohasen aus fairem Handel
Aber was kommt in das Osternest? Hier sollte man vor allem bei Schokohasen und –eiern darauf achten, Produkte aus fairem Handel und biologischem Anbau zu kaufen. Dies garantiert, dass Kakaobauern und –bäuerinnen in den meist wirtschaftlich benachteiligten Ursprungsländern einen fairen Preis für ihr Produkt erhalten haben und giftigen Pestiziden nicht ausgesetzt werden.

Ostereier mit natürlichen Farben selber bemalen
Wer seine Bio-Ostereier selbst zu Hause färbt, sollte natürliche Farbstoffe aus Pflanzen, Blättern, Wurzeln und Früchten verwenden. Aus Spinat und Brennnesselblättern ergibt sich ein sattes Grün, Curcuma macht strahlendes Gelb, Heidelbeeren färben die Eier violett und aus roten Rüben lässt sich ein schöner Rotton herstellen. Wie das genau funktioniert erfährst du in unten stehendem Link.

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