Energiemanagement von KMUs

Fünf Millionen Euro als starker Impuls für besseres Energiemanagement von Klein- und Mittelunternehmen. ÖVP-Energiesprecher Josef Lettenbichler rechnet mit starker Tiroler Nutzung

 

Diese Woche startet die mit fünf Millionen Euro ausgestattete Förderschiene des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) für die Verbesserung des Energiemanagements bei Klein- und Mittelunternehmen. Konkret stehen den rund 327.500 Klein- und Mittelunternehmern damit zusätzliche Mittel für externe Beratungsleistungen zur Erstellung eines Energiemanagementsystems, Zertifizierungskosten, Investitionskosten sowie für zusätzliche Schulungskosten zur Verfügung. Damit soll den Zielen der von Bundesministerin Elisabeth Köstinger erarbeiteten Integrierten Klima- und Energiestrategie wieder um ein Stück näher gerückt und vermeidbarer Energieverbrauch minimiert werden.

 

„Um unsere Wirtschaft zu stärken und gleichzeitig Verbesserungspotential im Klimaschutz zu nutzen, braucht es Anreize und die Einbindung aller Beteiligten, statt stumpfer Verbotspolitik. Ich gehe davon aus, dass auch in Tirol viele Unternehmen diese Möglichkeit in Anspruch nehmen, um den eigenen Energieverbrauch und somit auch die Kosten zu reduzieren“, so der Energiesprecher der Volkspartei im Parlament und Abgeordnete des Tiroler Unterlandes, Josef Lettenbichler. Das Förderprogramm läuft bis 2022 mit einem Fördersatz von bis zu 50 Prozent beziehungsweise maximal 50.000 Euro pro Fördernehmer. Die Förderschiene bezieht sich außerdem auf Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Abgewickelt wird die Förderung durch das Austria Wirtschaftsservice (aws).

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