Zukunft, Hoffnung, Klima - Theater zum Leben

Wir haben die Krise. Wir haben die Wahl. Interaktives Theater zu neuen Denkmustern in der Bewältigung aktueller Herausforderungen


„Viele von uns verspüren ein Gefühl von Ohnmacht angesichts der globalen Herausforderungen, vor die uns der Klimawandel stellt. Wir wissen, dass sich etwas ändern muss, aber wir kommen nicht ins Tun“, so der kanadische Theatermacher David Diamond. Mit seinem „Theater zum Leben“ möchte er den Menschen die Fähigkeit zu handeln ermöglichen, sie aus der Schockstarre herausführen. „Das Theater ist das ideale Werkzeug um die Wirkung des eigenen Tuns zu erleben und zu erproben. Es kann neue Bilder erschaffen, Gewohntes in Frage stellen und Mut für Veränderung machen“, ist Diamond überzeugt.

David Diamond ist seit 2012 regelmäßig in Innsbruck zu Gast und leitet Fort­bildungen und Aufführungen. Er unterrichtet am UNESCO Chair for Peace Studies der Universität Innsbruck. 2015 leitete er das Forumtheater-Projekt „Asyl in Tirol“ und 2017 eine Aufführung von „Reclaiming Hope“ („Hoffen statt fürchten“).

Im September gastiert er an vier Abenden in Innsbruck:

26. September, 19:30, Haus der Begegnung: „Reclaiming Hope… out of a culture of fear“ („Hoffen statt fürchten“). Eine Theatervorstellung um die Zukunft und den Glauben an die Zukunft zurückzugewinnen und nicht im Fatalismus und Pessimismus von Katastrophenszenarien hängen zu bleiben. Angst ist kein guter Ratgeber, weil Angst entweder erstarren oder flüchten lässt oder Feinbilder konstruiert, die bekämpft werden müssen.

27. September, 19:30, Haus der Begegnung: „Us and Them“ („Wir und die Anderen“). Eine Theatervorstellung um in Begegnung mit anderen Menschen zuerst den Menschen zu sehen, das Verbindende und nicht „den Anderen“, das Trennende.

28. September, 19:30, Treibhaus: „2° of Fear and Desire“ („Klima: Wer spricht dafür?“). Eine Theatervorstellung um unsere Verhaltensmuster zu ändern, die das Klima, das Leben, die Atmosphäre gefährden – Individueller und gesellschaftlicher Wandel statt Klimawandel.

(29. September: Nationalratswahl)

Theatre for Living versteht unsere Gemeinwesen als komplexe, zusammenhängende Lebewesen und lädt uns dazu ein, uns in konstruktive Veränderungsprozesse einzubringen, die unsere Gesellschaft weniger gewaltvoll und respektvoller gestaltet.

Alle Aufführungen und der Vortrag sind in leicht verständlichem Englisch. Beim „Theater zum Leben“ wird das Publikum in die Aufführung miteinbezogen. Gemeinsam werden Fragen aufgeworfen und versucht zu einer Lösung zu kommen. Die Besucherinnen und Besucher werden von Zuschauenden zu Handelnden, von Passiven zu Aktiven. „Und plötzlich markt man: Ohne jeden und jede einzelne – ohne mich selbst – kann die Klimakrise nicht gelöst werden“, so Diamond.

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