Raus aus Öl und Gas - Ein Rückblick

Handeln statt Reden! Über 150 Interessierte holten sich bei unserer Fachveranstaltung klare Antworten, wie der Weg aus den Fossilen in Gemeinden gestaltet werden kann.

Klimaschutzlandesrätin LHStvin Ingrid Felipe und Energielandesrat LHStv Josef Geisler begrüßten die Anwesenden und unterstrichen die Wichtigkeit einer guten Zusammenarbeit zwischen Land und Gemeinden. Unser Geschäftsführer Bruno Oberhuber stellte daraufhin die Bedeutung des Gebäudebereichs für die Energieautonomie vor.

Die Überleitung ins weitere Programm machte eine „Fishbowl“-Diskussion zum Thema „Hürden und Hindernisse – und wie wir sie überwinden.“ Das Besondere daran? Auch Personen im Publikum waren dazu eingeladen, auf einem freien Stuhl am Podium Platz zu nehmen und mitzudebattieren. Neben der Fachrunde bestehend aus Andreas Moser (Tiroler Heizwerkverband), David Steixner (WRS Energie- und Baumanagement GmbH) sowie Anton Pletzer (Innungsmeister-Stv. der Landesinnung der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker Tirol), diskutierten so auch GemeindevertreterInnen und weitere Interessierte mit. Die Ergebnisse wurden grafisch dokumentiert und finden sich weiter unten zum Durchklicken.

Die Gemeinde als Vorbild

Nach der Diskussion ging es ans Eingemachte: Reale Handlungsmöglichkeiten und umsetzbare Maßnahmen, aufbereitet durch ExpertInnen von Energie Tirol und mit handfesten Erfolgsberichten aus der Tiroler Praxis. Unter dem Titel „Die Gemeinde als Vorbild“ fasste DI Robert Traunmüller (Energie Tirol) das Wichtigste rund ums energieeffiziente Gemeindegebäude zusammen. Best Practice Beispiele von Bgm. Ingo Mayr (Roppen) und Bgm. Rudolf Puecher (Brixlegg) verdeutlichten, dass energieeffizientes Bauen deutliche Kosteneinsparungen bringt.

Die Gemeinde als oberste Baubehörde

DI Tamara Walder (Energie Tirol) brachte den Gemeinden anschließend die Alternativenprüfung näher: Für die Gemeinde als oberste Baubehörde ist sie ein starkes Instrument, um erneuerbare Heizsysteme im Neubau durchzusetzen. Bgm.in Annemarie Plieseis (Westendorf) berichtete zufrieden, dass das Einfordern der Alternativenprüfung wirkt und unter den WestendorferInnen schnell zur Selbstverständlichkeit geworden ist.

Die Gemeinde als Unterstützerin

Für die Gemeinde als Unterstützerin gibt es ebenso genügend Beispiele: Bgm. Josef Dillersberger (Schwoich) berichtete vom Heizungs-Check im Frühjahr und einer Gemeindeförderung zum Heizungstausch. Bgm. Thomas Öfner (Zirl) präsentierte gemeinsam mit dem Planer Franz Reinhart das tirolweit erste fossilfreie Gewerbegebiet, für welches die Gemeinde Ideengeberin war und Bauleitung, Vorarbeiten sowie Finanzierung übernommen hat.

Fazit: Ein Nachmittag, an dem viel Motivation getankt und konkrete Bausteine für den Ausstieg aus Öl und Gas gezeigt wurden. Das Versprechen „Keine leeren Worthülsen, nur für die Tiroler Realität umsetzbare und bereits umgesetzte Handlungsmöglichkeiten“ wurde in jedem Fall gehalten.

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