Land setzt Wirtschaftsimpulse mit Radwegoffensive

Land Tirol greift Gemeinden in Zeiten von Corona unter die Arme und sagt Flexibilität bei Förderabwicklung zu

 

130 Kilometer Radwege wurden seit Beginn der Tiroler Radwegoffensive neu gebaut oder saniert. Das Tiroler Radwanderwegenetz umfasst mittlerweile 1.100 Kilometer und soll weiter ausgebaut werden.

„Geht es nach Plan, wollen wir gemeinsam mit den Gemeinden und Tourismusverbänden im heurigen Jahr weitere 55 Kilometer Radwege neu bauen, fertigstellen oder sanieren. Aus den Regionen gab es in letzter Zeit unterschiedliche Signale – einige wollen die laufenden und anstehenden Projekte forcieren, andere sind aufgrund der aktuellen Situation derzeit etwas zurückhaltend. Mit dem am Mittwoch präsentierten und mit 70 Millionen Euro dotierten Gemeindepaket will das Land dafür sorgen, dass Infrastrukturvorhaben in den Gemeinden realisiert und vielleicht sogar vorgezogen werden“, setzt LHStv Josef Geisler auf Impulse und die Abarbeitung des vorgesehenen Bauprogramms für die Radwege. Das Land Tirol werde, was die Förderung und die Förderabwicklung anlangt, jedenfalls die notwendige Flexibilität an den Tag legen.

Im ganzen Land wird gebaut
Weitergeführt oder gestartet werden sollen heuer die Arbeiten am Stubaitalradweg, am Ötztalradweg, an der Vitalrunde im südöstlichen Mittelgebirge und am Stanzertalradweg. Am Drauradweg in Osttirol werden die Instandsetzungen nach dem Hochwasser abgeschlossen. Verbesserungen stehen im Außerfern am Ranzentalweg in Vils und am Tannheimertalradweg ebenso an wie am Gurgltalradweg in Imst. Am Innradweg zwischen Zirl und Innsbruck sowie im Bereich Reith i. A. stehen ebenfalls Arbeiten an. Gearbeitet werden soll auch am Zillertalradweg und am Brixentalradweg in Kitzbühel.

Bereits 50 Millionen Euro investiert
Für die in dieser Bausaison anstehenden Projekte sind Fördermittel in der Höhe von 4,5 Millionen Euro budgetiert. Seit Inkrafttreten der Tiroler Radwegoffensive wurden Investitionen von 50 Millionen Euro im Bereich Radwegeausbau angestoßen. 18 Millionen Euro Landesförderungen für den Radwegeausbau wurden an die Gemeinden und Tourismusverbände bereits ausbezahlt, zahlreiche Förderzusagen wurden bereits erteilt. „Neben den 55 Kilometern Radwegen, die 2020 umgesetzt werden sollen, sind noch weitere 75 Kilometer in Vorbereitung. Alle Planungsaufträge laufen weiter“, weiß Christian Molzer, Vorstand der Abteilung Verkehr und Straße.

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