Gemeinsam ein grosses Ziel erreichen

Nahwärmeversorgung

Fiss

Innerhalb der letzten Jahre stiegen die Energiepreise in Österreich mit 12% rasant in die Höhe. Viele Bundesländer tragen diesem Trend Rechnung und fördern gezielt den Umstieg auf Biomasseheizungen. Allem voran der nachhaltigste aller Energieträger: unser heimisches Holz.
Das Heizen von Hackschnitzel ist die sauberste, natürlichste und bequemste Art zu heizen. Hackschnitzel haben als Brennstoff eine hervorragende Ökobilanz und sind kostengünstiger als Öl und Gas. Die thermische Verwertung ist CO2-neutral. Für das Energieholz wird bei der Holzernte ohnehin anfallende Ast- oder Kronenmaterial oder Schwachholz aus der Durchforstung verwertet.
Zudem bietet es die Möglichkeit für Landwirte, kleine Heizwerke zu bauen und die Wärme zu einem fairen Preis zu verkaufen. Es können Siedlungen, Nachbarn, öffentliche Gebäude, Gewerbe-; Industriebetriebe u.v.m.beheizt werden. Unterm Strich werden wichtige Arbeitsplätze geschaffen und die regionale Wertschöpfung gestärkt.
Fakten
Das Nahwärmeheizhaus wird auf dem Grundstück von Edwin Kathrein, Fiss, errichtet. Versorgt werden zu Beginn 6 Abnehmer mit einer Anschlussleistung von 390 KW. Das Heizhaus ist in den Hang gebaut, der Zugang zum Heizhaus erfolgt ebenerdig, die Befüllung mit Brennstoff erfolgt durch einen befahrbaren Bunkerdeckel von Oben. Volumen Hackschnitzelbunker 160 m², Volumen Heizraum 150 m². Das Nahwärmenetz hat eine Länge von ca 250 m, das Rohrsystem ist aus Stahlrohren mit geschäumtem PE-Mantel und einer projektierten Verlustleitung von 30W/m ausgeführt.
Zur Erhöhung der Versorgungssicherheit und für den Sommerbetrieb wird ein Ölkessel mit einer Nennleistung von 350 KW betriebsbereit gehalten.
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