Gemeinsam ein grosses Ziel erreichen

Sanierung des Wohnhauses Steinlechner-Neubarth

Landeck

Das Projekt weist ein herausragend durchgängiges Sanierungskonzept auf. Beispielhaft werden der konsequente Einsatz nachwachsender Bau- und Dämmstoffe, die Wärmeversorgung mittels Stückholz und Solar sowie der Einbau einer Komfortlüftung erwähnt. Darüber hinaus erzielt das Gebäude einen Mehrwert aufgrund seiner räumlichen Verbesserung des Bestands. Durch den geschickten Anbau einer Treppe gelingt es, zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. Das Haus hat Signalwirkung und ist zeichenhaft in der Landschaft wahrnehmbar. Durch die Aufstockung und Sanierung wirkt das Bauwerk skulpturhaft ohne seine Entstehung und Typologie zu verleugnen. Insgesamt stellt diese Sanierung ein vorbildliches Beispiel eines in Tirol typischen Gebäudes dar.
Initiatoren
organisationen
Elisabeth Steinlechner, Klima- und Energiemodellregionsmanagerin
Jürgen Neubarth, e3-consult
planung
DI Harald Kröpfl, Landeck
Fakten
Das Haus Steinlechner-Neubarth in Landeck und der Kollreider Hof in Anras gewinnen ex-aequo den Tiroler Sanierungspreis 2014 (Kategorie bis zu 3 Wohneinheiten)

Im Rahmen der Sanierungsoffensive „Sanieren bringt’s!“ haben das Land Tirol und Energie Tirol auch heuer wieder den Tiroler Sanierungspreis ausgeschrieben. Zahlreiche Einreichungen von hochwertigen Sanierungsprojekten aus vier Kategorien wurden von einer hochkarätigen Fach-Jury begutachtet. Neun Projekte mit Vorbildcharakter wurden am 11. November im Innsbrucker Landhaus ausgezeichnet.
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