Gemeinsam ein grosses Ziel erreichen

Zu- und Umbau Volksschule Navis

Navis

Mit Baujahr 1950 war es für das in die Jahre gekommene Volksschulgebäude der Gemeinde Navis
höchste Zeit den zeitgemäßen Anforderungen gerecht zu werden. Neben einer energetischen
Verbesserung sollten bei der Planung auch eine räumliche Vergrößerung sowie pädagogische Aspekte
berücksichtigt werden.
Aufgrund des guten Zustands der Grundbausubstanz einigte sich die Gemeinde auf einen Um-und
Zubau der Volksschule. Die dadurch neu gewonnenen Räumlichkeiten (Pausenraum, Fluchtwege,
Stiegenhaus und Aufzug, 5.Klassenraum, Bibliothek, Werkraum, Nebenräume und Arbeitsräume für
Lehrer) geben Platz für einen angenehmen und effizienten Schulbetrieb. Zusätzlich wurde bei der
Realisierung dieses Projekts auf eine behindertengerechte Nutzung geachtet. Durch entsprechende
Baueffizienzstandards konnte der Heizwärmebedarf um ein Vielfaches reduziert werden. Der noch
verbliebene Wärmebedarf wird seither durch eine Hackschnitzelheizung sichergestellt. Die Anlage löste
somit die veraltete Ölheizung ab und stellt aufgrund des großen Eigenholzbesitzes der Gemeinde eine
klimaschonende und kostengünstige Alternative dar. Außerdem wurde die Anlage mit einem Mikronetz
ausgerüstet, mit dem die umliegenden Kommunalgebäude (Gemeindeamt, Bauhof, Gasthaus mit
Gemeindesaal, Lebensmittelgeschäft, Bankgebäude, Widum und Unterkirche mit Proberäumen) versorgt
werden.
Initiatoren
organisationen
Navis
Fakten
Projektlaufzeit: 2. Mai bis 17. September 2012
Projektkosten: 2,10 Mio. €
Nutzfläche: 1070 m²
Heizwärmebedarf NEU: 15 kWh/m² pro Jahr (Klasse A)
Heizwärmebedarf ALT: 127 kWh/m² pro Jahr (Klasse D)
Kostenersparnis: € 20.000 pro Jahr
Dokumente
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