Gemeinsam ein grosses Ziel erreichen

Tiroler Energiehaus Fritzens

Fritzens

Das Tiroler Energiehaus in Fritzens "produziert" über das ganzes Jahr gesehen 23% mehr Energie als es "verbraucht" und sieht trotzdem aus, wie ein Tiroler Haus. Eine PV-Anlage, eine Luftwärmepumpe (für Warmwasser und Fußbodenheizung) und eine zeitgemäße Wärmedämmung sind unabhängige Komponenten, die aber ideal zusammenspielen. Darüber hinaus sorgt ein Kachelofen im Winter optional für angenehme Strahlungswärme. Das Haus kommt völlig ohne Öl und ohne Gas aus. In diesem Projekt rentiert sich die nachhaltige Investition in die erneuerbaren Energien ökologisch und ökonomisch.
Initiatoren
organisationen
Georg Haas
projektbeteiligte
Stefania Kerschbaumer
Fakten
Die PV-Anlage liefert jährlich etwas mehr als 5 MWh Strom (abhängig von Globalstrahlung, Temperatur und Schneebedeckung). Überschüssigen PV-Strom nimmt ein Energieanbieter, welcher praktisch als "Strompuffer" dient, ab. Die strombetriebene Luftwärmepumpe vervierfacht die für die Heizung benötigte Energiemenge: Warmwasser und Heizwärme werden somit zu 25% durch Strom und zu 75% durch Umweltwärme bereitgestellt. Die Wärmepumpe (LWC 80) ist im Betrieb kaum lauter als ein Gefrierschrank und befindet sich in einer Kellerecke mit 2 Öffnungen nach außen. An einer Hausseite wird die Außenluft angesaugt und an der anderen Seite 5 Grad kälter und kaum hörbar hinausgeblasen. Die Wärme geht in das Heizsystem. PV-Anlage und Luftwärmepumpe sind wartungsfrei.
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