DHL

Energiewende Frei Haus

Das Paketaufkommen durch den Onlinehandel steigt, die Straßen sind voll und besonders im städtischen Bereich muss häufig nur ein Paket pro Stopp geliefert werden - das macht die Wege lang. DHL Express hat eine umweltfreundliche Lösung parat, die seit April 2019 auch in Innsbruck für zukunftsfähige Lieferungen auf der letzten Meile sorgt: Ein in den Niederlanden entwickeltes Lastenfahrrad namens „Cubicycle“.

Erschienen: 2019 / Lesedauer: 3 Minuten / Erfahre hier mehr über E-Mobilität

Tirol vorne mit dabei

Die Cargo-Bikes setzt DHL Express euroapaweit nun schon seit einiger Zeit ein. Anfangs in Testbetrieben, inzwischen an zahlreichen Standorten. Das System funktioniert dabei recht einfach: Die Fahrradkuriere bekommen die DHL Express Sendungen morgens geliefert, beladen jeweils einen Container ihres Cubicycles und begeben sich im Innenstadtbereich in die Zustellung. „Dass auch der Tiroler Standort beim Umweltschutz ganz vorne mit dabei ist war mir ein persönliches Anliegen“, so Markus Kaller, Leiter des Service Center in Tirol.

Wusstest du, dass...

Pro Tag zirka 50 Stopps angefahren werden?

Stop and go

„Aktuell nutzen wir ein Gefährt in Innsbruck und ab 2020 wird ein weiteres eingesetzt. Pro Tag werden ca. 50 Stopps angefahren und ein Cubicycle fasst bis zu 150 kg. Mit zwei Rädern können wir dann ein ganzes Lieferauto ersetzen.“ freut sich Markus Kaller, der die Umsetzung vor Ort betreut.

 

Ein Rad, viele Vorteile

Das Cubicycle ist ein wichtiger Baustein des konzernweiten Umweltschutzprogrammes „GoGreen“ mit dem globalen Ziel, bis zum Jahr 2050 die Emissionen in der Logistik auf null zu senken. Und es birgt noch weitere Vorteile: „Mit dem Fahrrad können Staus viel einfacher umfahren werden und wir kommen näher an die Türschwelle der Kund*innen. Dadurch erhöhen sich die Pünktlichkeit der Lieferungen und die Flexibilität“, so Kaller.

In Amsterdam führen wir bereits jetzt 60 % aller Zustellungen und Abholungen CO2 neutral durch.

berichtet Unternehmenssprecher Michael Viehböck, der österreichweit die Einführung der Cubicycles begleitet.

Innovation birgt Herausforderung

Von ersten Hürden ließ sich Michael Viehböck dann erst recht anstacheln: „Bei jeder Innovation gibt es Herausforderungen. Es ist essentiell für die Nutzung der Fahrräder, die Städte und Kommunen einzubinden um möglichst früh Verständnis für die Neuerung zu schaffen. Beispielweise bei der Exekutive, die die neuen Gefährte auch hinsichtlich Einfahrt in Fußgängerzonen und das Abstellen auf Gehwegen neu bewerten muss. Wir sind sehr interessiert, alle Positionen und Sichtweisen zu berücksichtigen. Innovationen können nur gemeinsam erfolgreich sein“, ist der Quality & Environment Manager überzeugt.

Dem Wetter zum Trotz

Und bei Schnee und Regen? Kurier Nicolas Bleck sieht es gelassen: „Das hat natürlich Auswirkungen auf die Kleidung – ein, zwei Schichten mehr ziehe ich mir dann schon an. Das Radeln hält dafür fit.“ Auch Kurier Wolfgang gefällt die neue Art zu liefern: “Das Fahrrad ist ein Selfie-Magnet! Tourist*innen und Fußgänger*innen lächeln mich an und wollen ein Foto mit meinem Bike, das macht gute Laune."

Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase habe ich die E-Pedalunterstützung und den kleinen Wendekreis zu schätzen gelernt. Sogar die Höttinger Gasse bin ich schon mal rauf gekommen. Ich steh drauf!

Kurier Wolfgang

Du willst keine Geschichte mehr verpassen?

Dann melde dich hier zu unserem Newsletter an.