Elisabeth und Friedrich Braito leben an einem sonnenverwöhnten Plätzchen
im Innsbrucker Land. Schon vor 30 Jahren standen erste Überlegungen im Raum,
eine Photovoltaikanlage zu installieren. Damals kam es jedoch nicht zur Umsetzung,
weil einfach zu viele Faktoren unsicher waren.
In all den Jahren wurde das Vorhaben weiter durchdacht und nun ist der optimale Zeitpunkt gekommen: die Module sind technisch ausgereift, die Fördersituation optimal.

PV Module, Leistung, Kilowatt-Peak

Nach einer Beratung bei Energie Tirol stand fest: Rund sieben Kilowatt-Peak (kWp) soll die Anlage der Eheleute Braito leisten. Das Wort Peak kommt aus dem Englischen und steht für das maximal Erreichbare. Die Anlage kann also unter besten Bedingungen sieben Kilowattstunden innerhalb einer Stunde erzeugen. In Quadratmeter übersetzt sind das in etwa 38.

Was kann eigentlich eine Kilowattstunde Strom?

Für viele ist eine Kilowattstunde Strom eine abstrakte Größe.
Hier ein paar Beispiele, mit denen die in einer kWh enthaltene Energie vorstellbar wird. Mit einer kWh Strom kannst du:

Jedes haus ein kraftwerk

Elisabeth und Friedrich verwandeln ihr Haus somit in ein kleines Kraftwerk. In wenigen Jahren möchten die beiden auch ihre Mobilität klimafreundlich gestalten und auf ein E-Auto umrüsten. Dann werden sie vor allem sauberen und kostenlosen Strom vom eigenen Dach tanken.

Elisabeth, die ehemals eine Leitungsposition in der UMIT innehatte, erzählt: „Es gibt viele Gründe warum wir uns nun endlich für die Installation eine PV-Anlage entschieden haben. Während des Lockdowns haben wir hier Vögel gesehen, die wir noch nie zuvor zu Gesicht bekommen haben.  Wenn man etwas beitragen kann, um unsere Umwelt zu unterstützen, sollte man es auch tun. Ich bin jemand der sagt, vor der eigenen Haustür sollte man zuerst kehren.“

wirtschaftlich darstellbar

Friedrich, der aktuell in der Erwachsenenbildung tätig ist, ergänzt: „Die Anlage ist ja auch in Kürze schon wirtschaftlich, wir rechnen mit 12 bis 15 Jahren, bis sich die Anfangsinvestition wieder reingespielt hat. Das ist eine gute Möglichkeit, die laufenden Kosten zu reduzieren, was im Alter schon relevant ist. Und dabei helfen uns auch Bund und Land. Wir haben jetzt eine Förderquote von bis zu 25 %, das ist schon ordentlich.“
Elisabeth lächelt und gibt zu bedenken: 

„Am Konto wird das Geld eh immer weniger und das Leben ist so kurz. Was kann man seinem Enkelchen denn Schöneres hinterlassen?“


Diese Geschichte ist erschienen: 2020

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