03. Juli 2026

Unabhängig ins Jahr 2050

Energiekonferenz Tirol 2026 zeigt Wege zu regionaler Wertschöpfung und stabilen Energiepreisen

Die Energiekonferenz Tirol geht 2026 in die nächste Runde und bringt am 16. November 2026 wieder hunderte Expert*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Technik im Congress Innsbruck zusammen, um zentrale Fragen für Tirols Energiezukunft zu diskutieren: Wie kann die Energieunabhängigkeit gelingen? Wie bleibt Wertschöpfung im Land? Und wie lassen sich Klimaschutz, Versorgungssicherheit und wirtschaftliche Entwicklung gemeinsam gestalten?

Unter dem Motto „Unabhängigkeit, die wirkt. Wertschöpfung, die bleibt“ rückt die Konferenz die Entwicklungen der vergangenen Monate ins Zentrum, die einmal mehr gezeigt haben, wie dringend der Ausstieg aus Öl und Gas ist.

„Eine heimische, erneuerbare Energieversorgung ist der einzige Weg, um unabhängig von fossilen Energieimporten und damit verbundenen Preisschwankungen zu werden“,

hält Rupert Ebenbichler, Geschäftsführer der Energieagentur Tirol, fest.

Unter Beisein von Landeshauptmann Anton Mattle und LHStv. Josef Geisler werden auch heuer wieder hunderte Teilnehmer*innen erwartet, um sich über Fortschritte auf dem Weg zu TIROL 2050 energieautonom, aktuelle Lösungsansätze und die nächsten Schritte in Richtung Energieunabhängigkeit auszutauschen.

Internationale Perspektiven und konkrete Lösungsansätze

Der Vormittag steht im Zeichen hochkarätiger Keynotes mit internationalen wie nationalen Expert*innen: Der international tätige Denker und Gestalter Indy Johar eröffnet mit seiner Perspektive auf systemischen Wandel neue Denkräume für die Energie- und Klimadebatte. In seinem Vortrag erläutert er, welche internationalen Faktoren die Energiewende in Tirol beeinflussen und welche grundlegenden Systeme unsere Gesellschaft formen. Martina Prechtl-Grundnig, Geschäftsführerin von Erneuerbare Energie Österreich, beleuchtet die aktuellen energiepolitischen Rahmenbedingungen in Österreich und zeigt Wege zu einer erfolgreichen Energiewende. Der Kognitionspsychologe, Journalist und Autor Christian Stöcker richtet mit seinem Vortrag den Blick auf den Umgang mit Fakten, Desinformation und Narrativen rund um die Energiewende und zeigt, welche Rolle diese für das Verständnis von Energie- und Klimathemen spielen.

Am Nachmittag werden zentrale Themen in acht interaktiven Breakout-Sessions vertieft. Im Fokus stehen unter anderem der erneuerbare Energiemix in Tirol, psychologische Erkenntnisse für die Energiewende, Netzinfrastrukturen, Dekarbonisierung im Wohnbau sowie die Wärmewende in der Praxis. Die Energiekonferenz bietet damit Raum für fachlichen Austausch von Ideen und Technologien und Vernetzung innerhalb der Energiebranche und darüber hinaus, um den Weg zu TIROL 2050 energieautonom zu gestalten.

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Die Energiekonferenz Tirol 2026 spannt den Bogen von internationalen Perspektiven über nationale Rahmenbedingungen bis hin zu konkreten Lösungen für Tirol. Denn:

„Energieunabhängigkeit ist kein Selbstzweck. Sie stärkt die regionale Wertschöpfung, erhöht die Versorgungssicherheit und trägt zu leistbaren, stabilen Energiepreisen bei“,

schließt Ebenbichler ab.