Mobilität bezeichnet die Beweglichkeit, Verkehr die daraus entstehende Bewegung. Verkehr macht die konkrete Umsetzung der Mobilität möglich. Verkehr macht Mobilität sichtbar. Verkehr entsteht, wenn wir von Bedürfnissen wie Wohnen, Arbeiten oder Einkaufen räumlich getrennt sind. Bis 2050 wollen wir unsere Mobilität erhöhen, den Verkehr aber gleichzeitig reduzieren!

Endenergieverbrauch nach Sektoren in Tirol (in %)
Quelle: Statistik Austria, 2013

Der Wandel in der Mobilität ist deshalb einer der Kernbereiche, der Vision von TIROL 2050 energieautonom.

Tirol wird e-mobil

In der E-Mobilität liegt ungeheures Potenzial. Sie hilft uns dabei, das visionäre Ziel eines energieautonomen Tirols zu realisieren. Energiewende bedeutet auch Mobilitätswende – unter anderem hin zu sauberen Technologien. An der Elektromobilität führt kein Weg vorbei.

Energieeffizienz im Verkehr kann auf unterschiedlichen Ebenen erreicht werden.

  • Systemeffizienz: Raum- und Verkehrsplanung die Mobilität erleichtert
  • Reiseeffizienz: Die Wahl des Fortbewegungsmittels – Fuß > Rad > Öffis > Auto (muss nicht immer das eigene sein)
  • Fahrzeugeffizienz: Ein Elektromotor ist um den Faktor 3 effizienter als ein Verbrennungsmotor (und sauber und leise und hat heimische erneuerbare Energie im Tank)

Was ist ein Elektrofahrzeug?

Wir unterscheiden:

  • Rein batterieelektrische Fahrzeuge (BEV)
  • Brennstoffzellenfahrzeuge (FCEV)
  • Hybridfahrzeuge
    Dabei wird der Elektroantrieb mit einem weiteren Energieträger kombiniert. Dies können sogenannte Plug-in Hybride (PHEV) und Hybride mit Range Extender (REX, REEV) sein.

Vorteile der E-Mobilität

Energieeffizienz durch E-Mobilität
Quelle: https://www.vcoe.at/publikationen/infografiken/e-mobilitaet

Fake news?

Die Reichweite bei E-Autos ist zu gering, die Akkus sind der Sondermüll von morgen und in der Herstellung total umweltschädlich. Wer das glaubt, sitzt einem Irrglauben auf. Hier werden genau diese Themen wissenschaftlich fundiert und ganz unabhängig erklärt.

Konkrete Ziele von So fährt TIROL 2050

Wolke - Grafik Tirol 2050

Förderungen für E-Mobilität

Bei Fragen zu den Fördermöglichkeiten und Unterstützung bei der Antragstellung kannst du dich jederzeit an uns wenden: info@tirol2050.at oder 0512 58 99 13. Derzeit gibt es folgende Fördermöglichkeiten für die Anschaffung eines E-Fahrzeuges.

Privatpersonen 
Anschaffung eines E-Fahrzeugesbis zu € 2.500
Für die Lademöglichkeit zu Hause€ 200
Unternehmen / Kommunen 
Anschaffung eines E-Fahrradsbis zu € 250
Anschaffung eines E-Zweirads€ 375
Anschaffung eines E-PKWbis zu € 1.500
Anschaffung eines E-Nutzfahrzeugesbis zu € 20.000
Und weitere Zuckerln gibt's für Maßnahmen zur CO2-Einsparung  
Ladeinfrastruktur 
Für Ladeinfrastruktur gibt esbis zu € 10.000

(E-)Carsharing in Tirol

Carsharing – das gemeinsam Nutzen eines Autos gibt es auch in Tirol. Derzeit sind es 36 Fahrzeuge, die den TirolerInnen an 22 Standorten zur Verfügung stehen. Für viele zahlt es sich aus nachzurechnen! Ist ein Carsharing-Fahrzeug in der Nähe, rentiert es sich schnell, auf den Zweitwagen zu verzichten: Aktuell stehen in folgenden Gemeinden Carsharing-Angebote bereit, die meisten davon mit Elektroautos!

Die gute Nachricht: Im Rahmen von So fährt TIROL 2050 werden alle Carsharing-Initiativen in Tirol schon bald allen VVT-JahreskartenbesitzerInnen günstig und simpel zugänglich gemacht! Wir freuen uns schon auf diesen großen Schritt! Mehr dazu bald!

Flugs Lienz

Flugs Virgen

Flugs Peggetz

Flugs
Innervillgraten

Flugs Nikolsdorf

Flugs St. Jakob im Defreggen

Flugs St. Veit

Flugs Hopfgarten

Beecar Kufstein

Beecar Kössen

Beecar
Niederndorf

Beecar
Langkampfen

E-Carsharing Jo-e

E-Carsharing in St. Johann

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ÖBB Rail&Drive

Carsharing in Innsbruck

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Flo Mobil Wörgl

Flo Mobil Kundl

Flo Mobil Brixlegg

Flo Mobil Aschau im Zillertal

Flo Mobil Zirl

Flo Mobil Telfs

Flo Mobil Wattens

Raika Steinach

E-Carsharing in Steinach am Brenner

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Mils Mobil

E-Carsharing in Mils

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Weezl

E-Kleinfahrzeuge in Innsbruck

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Regio-Tech

E-Carsharing in Hochfilzen

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Neue Heimat

E-Carsharing in Innsbruck

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Ladenetz

Leider sind noch immer nicht alle Ladestationen einheitlich über eine Plattform erfasst und sichtbar. Einen Überblick geben folgende Plattformen:

www.e-tankstellen-finder.com

www.lemnet.org

www.plugsurfing.com

www.goingelectric.de

www.smatrics.com


Wie werden E-Autos geladen?
Wie das Smartphone auch:
Stecker rein, fertig!

DAS AUTO ALS STROMSPEICHER

Jetzt wird es richtig spannend. Einer der größten Vorteile des Elektroautos gegenüber herkömmlichen Verbrennern ist die überwiegende Unabhängigkeit von öffentlichen Tankstellen. Das Auto kann meist ganz einfach dort geladen werden, wo es steht – am Stromnetz zu Hause (über Nacht) oder beim Arbeitgeber (während der Arbeit). In Kombination mit einer Photovoltaik-Anlage wird das E-Auto also zum mobilen Speicher. Das bringt nicht nur Vorteile für unsere 2050-Ziele, sondern sorgt auch für eine schnellere Amortisation der Investitionskosten.

Wie funktioniert das genau?

Aus wirtschaftlicher Sicht, sollte eine PV-Anlage, genau so groß dimensioniert werden, dass ich meinen Eigenverbrauch decken kann. Aus Sicht des Klimaschutzes und der Unabhängigkeit von Energieimporten ist es hingegen ratsam, möglichst viele Dachflächen für die Energiegewinnung aus der Sonne zu nutzen. Genau dieses Dilemma kann die Kombination aus PV-Anlage und E-Auto lösen. Mit Einbeziehung von größeren Verbrauchern, z.B. einer Wärmepumpe können die Synergieeffekte noch verstärkt werden.

Erklärung: Produziert meine (größer dimensionierte) PV-Anlage mehr Strom als ich verwenden kann, wird der Überschussstrom zum Laden meines E-Autos und/oder für meine Wärmepumpe verwendet.  Durch die gekonnte Integration von Wärmepumpe, Elektroauto und Photovoltaiksystem können Anlagen also auch wirtschaftlich rentabel, größer dimensioniert werden.

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