Künstliche Intelligenz ist allgegenwärtig und mittlerweile ein fixer Bestandteil unseres Lebens. Ob im Arbeitsleben oder privat – sie dient als Hilfestellung bei kreativen Prozessen, wie etwa bei unserem Gewinnspiel Powered by KI – Deine Vision, Dein Kunstwerk!, bei dem künstliche Intelligenz hilft, ein energieautonomes Tirol im Jahr 2050 greif- und erlebbar zu machen.
Auf der anderen Seite beschleunigt künstliche Intelligenz die Energiewende durch die Optimierung von Energieerzeugung, Netzintegration und Verbrauch. Sie prognostiziert Wetterdaten für Wind- und Solaranlagen, steuert Speicher und senkt den Energiebedarf von Gebäuden.
Contra
Doch künstliche Intelligenz steht auch in der Kritik. Immer mehr Anwendungsgebiete und Anfragen bedeuten einen steigenden Stromverbrauch. Studien prognostizieren, dass der Anteil von KI am Stromverbrauch von Rechenzentren bis 2027 auf etwa 30 Prozent steigen könnte. Der weltweite Stromverbrauch durch KI-Rechenzentren wird bis 2030 auf über 1.000 Terawattstunden geschätzt – das entspricht mehr als dem jährlichen Stromverbrauch Japans.
In der Dialoggruppe zur künstlichen Intelligenz möchten wir uns mit den positiven aber auch mit den negativen Seiten und dem hohen Stromverbrauch dieser neuen Technologien auseinandersetzen und gemeinsam Lösungswege erarbeiten.
Angesprochen sind Unternehmen, Gemeinden sowie KI-Expert*innen, die künstliche Intelligenz nutzen möchten, um Energie einzusparen oder die Energieeffizienz zu steigern.