Leiser als die Polizei erlaubt

In der Marktgemeinde Wattens ist das tirolweit erste Polizei-E-Mobil im Einsatz. Nahezu lautlos und lokal emissionsfrei fährt Gemeindepolizist Werner Martini nun auf Streife.


Er müsse sich noch an das neue Auto gewöhnen, aber das Fahrgefühl finde er jetzt schon spitze, stellt Gemeindepolizist Werner Martini fest. Das E-Polizeiauto beschleunigt in 7,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht mit satten 170 PS eine Spitzengeschwindigkeit von rund 150 km/h. Für das überschaubare Ortsgebiet von Wattens völlig ausreichend, schmunzelt Martini. Aufgeladen ist das E-Polizeiauto ebenfalls rasch. Die Mittagspause reiche für eine 80-prozentige Aufladung aus.

Elektrisierender Gemeindefuhrpark
Der E-Mobil-Fuhrpark der Marktgemeinde Wattens ist damit auf vier Fahrzeuge angewachsen. Schon bald soll es auch die Ladeinfrastruktur ausgebaut werden, kündigte Bürgermeister Thomas Oberbeirsteiner an. Damit soll auch die Bevölkerung animiert werden auf E-Mobilität umzusteigen. Die Marktgemeinde selbst wird ihren Fuhrpark im Winter um eine elektrisch betriebene Kunsteismaschine erweitern.

Energieeffiziente Gemeinde
In Wattens setzt man neben der E-Mobiliät auf einige weitere nachhaltige und ressourcenschonende Technologien. Die Trinkwasserversorgung beispielsweise ist mit einer Stromgewinnungsanlage gekoppelt. Das Fernwärmenetz wird sukzessive ausgebaut und die gesamte öffentliche Beleuchtung wird in Kürze auf LED-Technologie umgestellt.

Klimabündnis-Auszeichnung für Elektropolizeiauto