Tirolticket ein voller Erfolg

VVT-Jahrestickets: Wo die größten Zuwächse zu verzeichnen sind.
Bezirkszahlen zeigen erhebliche Entlastung der Pendlerinnen


1.112 Euro - soviel kostete ein Jahresticket von Schwaz nach Innsbruck mit Stadtverkehrsangeboten der IVB bis Mai diesen Jahres. Seit 1. Juni kostet das selbe Ticket inklusive Innsbrucker Stadtverkehr allen anderen Öffis in Tirol nur mehr 490 Euro. Für viele Familien mit mehreren pendelnden Personen bedeuten die neuen VVT-Tarife Ersparnisse weit jenseits von 1.000 Euro im Jahr. Finanzierbar ist diese große Ersparnis unter anderem dadurch, dass wesentlich mehr Menschen öffentlich unterwegs sind. Der VVT verweist auf die aktuellen Zahlen der Bezirke, welche die massiv steigende Nachfrage belegen.

Insgesamt besaßen im Mai 2017 11.596 TirolerInnen ein VVT-Jahresticket ohne Ermäßigung. Diese Gruppe der PendlerInnen ist bis zum September auf 24.949 Stammgästen des öffentlichen Verkehrs angestiegen - bei nach wie vor steigender Tendenz. Die Bezirks-Übersicht:

  • Reutte: von 16 Jahreskarten auf 101 Tiroltickets um 490 Euro bzw Regiotickets um 380 Euro -> mehr als eine Versechsfachung
  • Lienz: von 53 Jahreskarten auf 275 Tiroltickets bzw Regiotickets -> mehr als eine Verfünffachung
  • Landeck: von 200 Jahreskarten auf 635 Tiroltickets bzw Regiotickets -> mehr als eine Verdreifachung
  • Kufstein: von 1.318 Jahreskarten auf 3.382 Tiroltickets bzw Regiotickets -> zweieinhalb mal so viele VVT-Stammgäste
  • Kitzbühel: von 286 Jahreskarten auf 668 Tiroltickets bzw Regiotickets -> mehr als doppelt so viele Kundinnen
  • Schwaz: von 1.188 Jahreskarten auf 2.214 Tiroltickets bzw Regiotickets -> beinahe doppelt so viele Tickets
  • Imst: von 1.171 Jahreskarten auf 2.142 Tiroltickets bzw Regiotickets -> beinahe eine Verdoppelung
  • Stubai/Wipptal: von 1.197 Jahreskarten auf 1.926 Tiroltickets bzw Regiotickets -> über 60% Zuwachs an Stammgästen
  • Innsbruck-Land ohne Stubai/Wipptal: von 5.301 Jahreskarten auf 8.886 Tiroltickets bzw Regiotickets -> über 60% mehr Tickets

"Mir liegt die Entlastung der Menschen außerhalb des Zentralraums besonders am Herzen, weil vor allem in der Stadt die Wohnkosten ins Unermessliche steigen", sagt Mobilitätslandesrätin Ingrid Felipe zum reißenden Absatz, den die neuen Tickets besonders außerhalb der Landeshauptstadt und ihrer Nachbargemeinden findet.
VVT Geschäftsführer Alexander Jug unterstreicht: "Ich bin froh, wenn wir als VVT einen Beitrag dazu leisten können, dass Menschen am Land leben und in einer Stadt arbeiten können, ohne dabei im Stau zu stehen und die Umwelt zu belasten."

Foto: VVT/Hetfleisch